
Radio LOTTE Weimar präsentiert Rapid.Tech
Fachmesse und Anwendertagung für Rapid-Technologie
(22. - 23. Mai 2007)
Playlist
Hören Sie die Interviews und Beiträge der beiden Messetage.
Was ist Rapid Technologie?
Unter Rapid Technologie können alle Aspekte sogenannter generativer oder additiver Fertigungsverfahren verstanden werden. Oft wird Rapid Technologie mit dem Begriff "Rapid Prototyping" umschrieben. Die Rapid Technologie stellt Verfahren bereit, um ausgehend von Konstruktionsdaten, schnell Musterbauteile anzufertigen. Mit diesen Fertigungsverfahren können vorhandene CAD-Daten zumeist ohne manuelle Umwege oder Formen direkt und schnell in Werkstücke umgesetzt werden. In der Regel handelt es sich hierbei um Urformverfahren, die ein Werkstück schichtweise aus formlosen oder formneutralen Material aufbauen. Dazu werden physikalische und/oder chemische Effekte genutzt.
Die Rapid Technologie kann somit die Fertigungstechnik und damit auch die Produktentstehung insgesamt revolutionieren. Rapid Technologie erschließt Anwendungsfelder, die über klassische ingenieurwissenschaftliche Produktentwicklung und Fertigung hinausgehen. Rapid Technologie ist eine Wissenschaft, die viele Disziplinen vereint: Die Anwendungen reichen inzwischen vom Ausgangspunkt der ingenieurwissenschaftlichen Konstruktion bis ins Design einerseits und in die Fertigung und das Recycling andererseits.

Am "Mic on the Bike": Wolfgang Seeber und Prof. Peter Raab
Ziele & Visionen der Messe
Generative Fertigungsverfahren garantieren Wettbewerbsvorteile. Die rasche, kostengünstige und individuelle Herstellung von Modellen, Prototypen, Werkzeugen und Endprodukten auf Basis rechnerinterner Datenmodelle ist ein Feld mit Wirtschaftspotenzial für alle Branchen. Jährlicher Treffpunkt für Anwender und Interessenten auf diesem Gebiet ist die Rapid.Tech in Erfurt.
Das zentrale Thema der 4. Rapid.Tech ist Rapid Manufacturing. Damit ist die direkte Produktion von Endprodukten mit Hilfe generativer Fertigungsverfahren gemeint. Rapid.Tech will frühzeitig wegweisende Trends aufgreifen und verbreiten.

Am "Mic on the Bike": Prof. Gerd Witt und Markus Eisen, Jannis Breuninger
Partner
Anbieter von Maschinen, Dienstleistungen und Zubehör haben parallel zur Anwendertagung am 22. und 23. Mai 2007 die Möglichkeit, ihre Produkte dem Fachpublikum der Rapid.Tech vorzustellen. Der Konstrukteurstag findet am 23. Mai 2007 statt.
Die Fachausstellung gewährt spezielle Einblicke in Abläufe und Anwendungen der Technologien. Präsentiert werden Maschinen, Anlagen, Zubehör und Dienstleistungen. In der Fachausstellung zeigten 62 Firmen mehr als 600 Besuchern ihre Produkte und Dienstleistungen.
Der Konstrukteurstag lädt Experten ein, sich über Datenaufbereitung und -übertragung oder über Werkstoffanwendungen auszutauschen. Dabei wird deutlich, dass mit generativen Verfahren völlig neu und anders konstruiert werden kann. Der Konstrukteurstag findet mit einer separaten Tagung statt.

Am "Mic on the Bike": Sebastian Wolfram und Prof. Andreas Gebhardt
Konzept der Messe
Das dreistufige Konzept der Rapid.Tech will verschiedene Zielgruppen für Rapid-Technologien direkt ansprechen:
Die Fachmesse bietet nicht nur Einsteigern einen guten überblick über die Branche der Rapid-Technologien. Sie gibt vor allem auch den Kongressteilnehmern die Möglichkeit, Ihre Ideen direkt mit potenziellen Partnern zu besprechen.
Mit der Anwendertagung und ihren zahlreichen Vorträgen wird der aktuelle Stand der Technik und ihr Nutzen für den Anwender dargestellt und erlebbar gemacht.
Der im Vorjahr erfolgreich eingeführte Konstrukteurstag bietet den Anwendern konkrete Informationen über Möglichkeiten der Verfahren sowie Erkenntnisse aus der industriellen Praxis der Rapid-Technologien.
Themenfelder
Anwendertagung am 22. und 23. Mai 2007
Rapid Manufacturing: Strategien, Anwendungen und Maschinen
Verfahren für Metallbausteine
Tradition und Moderne im Werkzeug- und Formenbau
Anwendungen, Perspektiven und Verfahren
Folgeverfahren und Prozesse
Konstrukteurstag am 23. Mai 2007
Von der Konstruktion zur Fertigung
Neue Perspektiven für Konstrukteure
Neue Prozessketten mit generativen und traditionellen Elementen
Rahmenprogramm
Premiere Designwettbewerb
Die Rapid.Tech 2007 veranstaltet erstmals einen Wettbewerb für Studenten und Absolventen von Design-Ausbildungsstätten. Der Designpreis soll die Auseinandersetzung mit generativen Fertigungsverfahren fördern und den Blick auf die damit verbundenen Perspektiven schärfen. Teilnehmer aus Deutschland, Belgien und Polen reichten ihre Arbeiten ein. Das Themenspektrum reicht von Modellen für Laufschuhe über Schmuck und Telekommunikation bis hin zu Medizintechnik. Fünf Juroren wählen die fünf besten Arbeiten aus. Diese werden produziert und während der Rapid.Tech präsentiert.
Partnerland Polen
Osteuropa gilt als spannender Wachstumsmarkt mit Wirtschaftsimpulsen auch für Unternehmen in Thüringen. Deshalb ist Polen das Partnerland der Rapid.Tech 2007. über 20 polnische Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter werden in Erfurt anwesend sein. Die Repräsentanten der polnischen Hochschullandschaft sind zugleich Forscher und Dienstleister auf den Gebieten Rapid Prototyping, Tooling und Manufacturing. Sie arbeiten eng mit den Anwendern zusammen und kooperieren mit zahlreichen europäischen Unternehmen.
Produktentwicklerforum
Die frühe Vernetzung aller an der Produktentwicklung Beteiligten ist der Schlüssel für den späteren Markterfolg. Daher erwarten die Teilnehmer der Messe fachübergreifende Gespräche mit Experten aus den Bereichen Werkstofftechnik, Konstruktion, Produktionsplanung, Patentwesen sowie Marketing und Finanzierung.
In Kooperation mittop